Was der Bauer nicht kennt isst er nicht. Nicht.

 Operation Auster

Nach unserer Rückkehr aus Harribidia waren wir des Busfahrens noch nicht überdrüssig und sind nach dem Ablegen der Mitbringsel (ich hab mir irgendwelche mir unbekannten Schallplatten mit ebenso unbekannter baskischer Künstler auf dem Flohmarkt eingesackt, bin gespannt auf's Ergebnis) nochmal in die Altstadt gefahren. Da ich meinen Lebtag noch nie Austern probiert hatte und es unbedingt wenigstens mal testen wollte, ist ein Urlaub am Atlantik doch immer eine gute Idee.

Nach kurzer Recherche schien das Kamal Ostrategi Donostaria (eingängiger Name..) eine wunderbare Anlaufstation. Auf dem Weg dort sprang uns allerding unvermittelt ein Talo-Fachverkaufsstand in den Weg, mit leckerem Duft und einer Menschenschlange- das kann erstmal kein schlechtes Zeichen sein dachten wir und haben zugegriffen. Und was soll ich sagen: traditionelle baskische Maisfladen mit Txistorra (scharfer Paprikawurst), Bacon & Käse sind einfach eine gute Sache. Punkt.

 


Schließlich haben wir dann aber die Austernmission erfolgreich erfüllt, und was soll ich sagen: ich hätte es mir schlimmer vorgestellt. Allerdings ist der Hype für mich auch nicht nachvollziehbar. Und weil ich einmal Probiersonntag hatte, gab es in der nächsten Pintxio-Bar noch Seeigel und Kokotxa, beides auch baskische Spezialitäten.



Ausklingen lassen haben wir den Abend dann beim Sonnenuntergang über der Bucht mit Txiakoli und einem Garage P9 Sour aus der Akerbeltz Beer Bar. Und in der Bar nebenan gab's Live Musik auch für uns Draussenseiende. Ein schöner Ausklang eines schönen Ostersonntages.



Montag mit's Rad

Aufgrund verschieden lautender Informationen unterschiedlicher Quellen war uns nicht bis ganz zum Schluss klar ob hier nun heut auch Feiertag ist oder nicht. Naheliegend ist es ja schon auch und wie wir jetzt wissen: ja, dem ist so. Und dazu kommt, dass hier Montag grundsätzlich manche Dinge wie bspw. das Museum geschlossen sind. 

Aber das sollte uns nicht stören. Wir haben uns im Social Hub zwei Fahrräder geben lassen und uns auf zwei Rädern durch die Stadt gemacht. Bekommt man auch nochmal andere Ecken und einen anderen Blick. Und bei angezielten 26 Grad (und am Ende tatsächlich 29) war der Fahrtwind auch willkommen. Die Räder selbst waren eher Widerstand als Unterstützung und brauchten deswegen auch keine Vorderbremse, fair enough, aber es ging. Man wird bergan ohne Gänge auch nochmal anders warm.









Hauptattraktion war sicherlich die Kathedrale des guten Hirten, die beeindruckend war wie selten. Aufgrund ihrer Größe und des einfallenden Lichtest und der vielen Kunstwerke und Figuren  ringt sie einem schon eine gewisse Ehrfurcht ab wie ich finde.







Anschließend wurden aus einem kleinen Zwischensnack beim Mexikaner drei aufeinanderfolgende Bestellungen weil einfach ein Taco besser schmeckte als der nächste.





Und nach einigem Hin und Her an der Promenade hatten wir dann auch einen Schattenplatz für mich an dem berühmten Strand "La Concha" gefunden und es gab einen Strandnachmittag.






Für uns heißt es heut noch Sand abstrahlen und sich um's Abendessen bemühen. Wir hoffen ihr hattet alle einen fantastischen Ostermontag und senden schöne Grüße in die Heimat oder dorthin wo immer ihr das hier lest!

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