Hallo und Tschüss: Bilbao

 Ankunft und Stadtbesichtigung

Nach einem entspannten letzten abend in Donostia ging es am Mittwochvormittag mit dem Bus zurück nach Bilbao. Das hat sich alles unkompliziert gestaltet und zur allerbesten Mittagszeit haben wir in unserem kleinen Hotel an der Elbe eingecheckt. Hatte ich erwähnt dass ich diese Underground-Bushaltestellen hier sowohl in Bilbao als auch in San Sebastian eine durchaus nette Sache finde? Man muss nicht suchen und die Busse stehen während ihrer Wartezeiten nicht auf den Straßen im Weg. Ziemlich smart.






Anschließend sind wir gleich losgestartet in Richtung des Mercado de Ribeira, der gerade dabei war, sich für die Siesta fertig zu machen. Das ist übrigens meiner Recherche nach Europas größte Markthalle und das was wir gesehen haben (nur einen Teil) war schon ganz beachtlich.









Unser Pintxio-Lunch wurde uns leider durch einen Taubenvorfall sprichwörtlich verhagelt, so dass wir relativ zügig wieder von danen gezogen sind und uns die nächstgelegene San Anton Kirche angeschaut haben, was bei irgendwas um 27 Grad durchaus auch klimatische Vorzüge hatte. Die Santa Lucia mit ihrer Schalte und den Augen die sich der Legende nach selbst rausgerissen habe war aber schon etwas.. nunja.. komisch.






Anschließend habend wir einen umfangreichen Stadtbummel gemacht unter anderem im vermeintlich hippen, aber aufgrund Siesta dann auch wieder sehr langweiligen, Viertel Bilbi über das Arkua Zentroa (ein ehemaliges zum Kulturzentrum umgebauten Weinlager mit 42 verschiedenartigen Säulen und einem Pool auf dem Dach den man von unten sehen kann) über die Shoppingmeile bis zurück ins Hotel. Nach 10.000 Schritten war dann auch gut.








Ich muss sagen uns hat alles sehr gut gefallen, was wir gesehen haben. Und wenn man Ahnung von Architektur hätte, dann ist es bestimmt noch spannender. Und dann, ihr werdet es erraten, war es auch Zeit für die Abendbrotplanung. Meine liebe Frau hat sich Sushi gewünscht, was eigentlich traditionellerweise immer am ersten Abend einer Reise stattfindet, aber in Pintxio-Heaven mussten Ausnahmen gemacht werden. Aber irgendwie war ja auch Anreisetag, also gab es Sushi. Und zwar im Kuma. Und damit wir uns nicht entscheiden müssen gleich das Menü. Auch auf Nachfrage hätte es ganz normale Maki dort auch einfach nicht gegeben, außer mit Lachsrogen oder Spider Crab. Da waren wir mit dem Menü und seinen gefühlten 20 bites doch besser aufgehoben. Hier mal eine kleine Auswahl, ich kann gar nicht jeden Fisch wiedergeben, den wir hatten. Aber Spider Crab war auch dabei. Thunfisch, Makrele, Kaisergranat, Seebarsch und wer weiß. Hier mal eine Auswahl an Bildern:







Es war defintiv besonders und sehr lecker! Das Pärchen am Nachbartisch hat uns dann noch einen Pintxio-Tipp gegeben und was wir sonst noch sehen söllten in Bilbao (hier sind wir schon gut unterwegs mit der Planung haben wir festgestellt) und dann war's auch Zeit für den Nachtschlafe, denn Donnerstagfrüh ging es zügig los mit unserer Führung im


Guggenheim Bilbao

..und die war wirklich faszinierend. Xavi als Guide hat uns und zwei finnische Ladies, die auf dem Weg zum Jakobsweg waren (den wir übrigens auch bereits 2,3-mal gekreuzt haben) erst eine halbe Stunde um das Gebäude geführt und interessante Details erzählt (es ist aktuell 1 von 3 Guggenheims weltweit // die Außenhaut besteht aus mehrere Tausend Titanplatten die damals zu Spotpreisen aus Russland gekauft werden konnten, // das Gesamte Projekt (nur der Bau) hat über 100 Mio Euro gekostet, die mehr oder weniger ausschließlich von Basken getragen wurden und zieht derzeit ca. 1 Mio Besucher im Jahr an, ...) und dann nochmal gute zwei Stunden durch die permanente Ausstellung. Also wenn man mal die Möglichkeit hat (und ich bin sicherlich übertriebener Kunstfanatiker), dann ist das ganz bestimmt einen Besuch wert!














Zum Ausruhen ging es dann ins (zurecht) empfohlene Sorginzulo für die vielleicht letzten Pintxios (und meine Tortiallia die noch offen war) und nochmal in die Kathedrale von Bilbao, die auch sehr schön war.









Und damit endet der Reisebericht für diesen Urlaub. Heut wird wohl nur noch gepackt und der morgige Abreisetag geplant, und mal schauen wie wir die letzten Stunden hier noch verdaddeln. Das Baskenland haben wir in jedem Fall lieben gelernt, mal eine andere Ecke von Spanien aber auch einen Besucht wert. Und wer leckeres Essen schätzt wird hier bestimmt fündig. Wir müssen zuhause jetzt wohl erstmal was mit Kalorienabbau machen, wie auch immer sich das gestalten soll... bis bald ihr Blogmäuse!

PS:

Happy Birthday liebes Schwesterherz - alles alles Liebe und nur das beste für's nächste Lebensjahr! <3

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